Wer schon einmal um die Essenszeit durch eine türkische oder mediterrane Küche gestreift ist, kennt das Bild: der ganze Nachmittag am Küchentisch, ein Berg Weinblätter, und die Großmutter, die ein Röllchen nach dem anderen dreht. Ruhig, geduldig, Dutzende auf einmal. Sarma ist kein Gericht, das man mal eben macht, es ist ein kleines Ritual. Und genau deshalb vermissen es so viele, wenn sie es nicht mehr selbst zubereiten.
Bei Yasemin rollen wir unsere Sarma noch auf diese traditionelle Art, von Hand, 100% halal und frisch zubereitet. Für alle, die das Gefühl von zu Hause wollen, ohne einen ganzen Nachmittag dafür freizuräumen. Aber erklären wir zuerst, was Sarma genau ist, denn darüber herrscht überraschend viel Verwirrung.
Was ist Sarma? (gefüllte Weinblätter)
Sarma bedeutet auf Türkisch wörtlich 'gerollt'. In Deutschland kennt man es als gefüllte Weinblätter: junge Weinblätter, gefüllt mit einer Mischung aus Reis, Zwiebeln, frischen Kräutern und manchmal Hackfleisch, und dann fest zu kleinen, eleganten Röllchen gerollt. Sie werden langsam gegart, bis sie weich und aromatisch sind.
Der vollständige Name ist oft Yaprak Sarma (yaprak = Blatt). So unterscheidet man die Weinblatt-Variante von anderen Sarma-Sorten, etwa mit Kohlblatt.
Sarma oder Sarmale? Türkisch gegen den Balkan
Suchst du nach 'Sarma', stößt du auch auf 'Sarmale'. Das ist kein Tippfehler. In weiten Teilen des Balkans und in Rumänien heißt ein ähnliches Gericht Sarmale, aber meist in Kohlblatt statt Weinblatt gerollt und oft herzhafter mit mehr Fleisch.
Die türkische Yaprak Sarma ist feiner und frischer: dünne Weinblätter, oft mit einer säuerlichen Zitronennote.
Was steckt in der Füllung?
Das Herz der Sarma ist die Füllung, auf Türkisch das içi. In der klassischen, vegetarischen Version besteht sie aus Reis, fein gehackten Zwiebeln, frischen Kräutern wie Petersilie und Minze sowie Gewürzen, gebunden mit Olivenöl. In der Fleischvariante kommt Rinderhack dazu.
Gute Sarma steht und fällt mit der Balance: genug Kräuter, nicht zu viel Reis, und Blätter, die weich sind, aber nicht auseinanderfallen.
Warm oder kalt? Zeytinyağlı gegen Etli
Sarma isst man auf zwei Arten. Die Zeytinyağlı-Version (mit Olivenöl, ohne Fleisch) isst man kalt oder bei Zimmertemperatur, oft als Meze oder Vorspeise mit einem Löffel Joghurt. Die Etli-Version (mit Fleisch) serviert man warm als Hauptgericht.
Beide gehören zur türkischen Tafel. Welche du wählst, hängt vom Moment ab.
Selbst rollen oder frisch bestellen?
Sarma selbst zu rollen ist eine Kunst und eine Zeitinvestition: Blätter blanchieren, die Füllung machen und dann Dutzende Röllchen gleichmäßig drehen. Schön zu tun, aber nichts für einen Abend unter der Woche. Deshalb machen wir es für dich. Yasemin liefert frische Sarma gekühlt zu dir nach Hause, 100% halal und nie aus der Tiefkühltruhe. Entdecke die vegetarischen Gerichte und das komplette Menü.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Sarma genau?
Sarma sind gefüllte Weinblätter: Weinblätter, gerollt um eine Füllung aus Reis, Kräutern und manchmal Hackfleisch. 'Sarma' bedeutet auf Türkisch 'gerollt'.
Was ist der Unterschied zwischen Sarma und Dolma?
Sarma ist in ein Blatt gerollt, Dolma ist in ein Gemüse wie Paprika oder Aubergine gefüllt. 'Dolma' bedeutet 'gefüllt', 'Sarma' bedeutet 'gerollt'.
Isst man Sarma warm oder kalt?
Beides ist möglich. Die Zeytinyağlı-Version mit Olivenöl isst man kalt, die Etli-Version mit Fleisch warm.
Ist Sarma vegetarisch?
Die Zeytinyağlı-Version ist vegetarisch und sogar vegan. Die Etli-Version enthält Rinderhack.


