Pide ist ein bootförmiges türkisches Brot mit hochgeklappten Rändern, belegt und in einem heißen Ofen gebacken. Beliebte Beläge sind Käse, gewürztes Hackfleisch, Sucuk (türkische Wurst) oder ein Ei. Pide wird manchmal auch „türkische Pizza" genannt, ist aber dicker und bootförmig – anders als der hauchdünne Lahmacun.
Woher kommt Pide?
Pide ist in der ganzen Türkei verbreitet, mit der Schwarzmeerregion als bekannter Heimat. Während des Ramadan isst man außerdem Ramazan pidesi: ein rundes, flaches Brot, das speziell für Iftar gebacken wird.
Welche Pide-Sorten gibt es?
Kaşarlı (mit Käse), kıymalı (mit Hackfleisch), kuşbaşılı (mit Fleischstückchen) und yumurtalı (mit Ei). Die Bootform hält den saftigen Belag schön an seinem Platz.
Wie macht man Pide?
Pide beginnt mit einem weichen Hefeteig, den du zu einem Oval ausrollst. Du klappst die Ränder hoch, füllst das Boot mit deinem Belag — Käse, Hackfleisch oder Ei — und bäckst es kurz in einem möglichst heißen Ofen, bis die Ränder goldbraun und knusprig sind. Zu Hause kommst du mit einem guten Pizzastein einem echten Pide-Ofen am nächsten. Bestreiche die Ränder kurz vor dem Servieren mit etwas Butter.
Pide oder Lahmacun?
Lahmacun ist hauchdünn, rund und offen; Pide ist dicker, bootförmig und hat hochgeklappte Ränder. Beide köstlich, aber es sind wirklich zwei verschiedene Gerichte.
Pide: selbst machen oder frisch bestellen?
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Häufige Fragen zu Pide
Ist Pide dasselbe wie Pizza?
Nein. Pide ist bootförmig, hat einen eigenen Teig und typisch türkischen Belag.
Ist Pide halal?
Bei Fleischbelag ist die Herkunft entscheidend. Bei Yasemin ist das gesamte Fleisch 100 % halal.
Wie wärmt man Pide auf?
Kurz in einem heißen Ofen oder Airfryer, damit die Ränder knusprig bleiben — nicht in der Mikrowelle.
Zuletzt aktualisiert: Juni 2026.